Was passiert, wenn man die Herzensgemeinschaft / Sangha VERLÄSST?

 

Bei erfolgter Zuflucht :
Es passiert eigentlich nichts. Der Name ist ein Zufluchtsname, er bleibt lebenslang.

 

Bei erfolgter Ordination :
Ein Verlassen der Ordens-bzw. Herzensgemeinschaft bedeutet, selbstgewählt nicht mehr Teil dieses Orden zu sein.

Man ist somit auch kein(e) "Ordinierte(r)" mehr. Die genommenen Bodhisattva-Gelübde sind hingegen persönlich und können nicht "verfallen", außer man bricht sie bewusst. - Ein Ordinierter, der die Sangha verlässt, wird also wieder zum gewöhnlichen Laien-Anhänger mit Bodhisattva-Gelübden. So, wie ein Mönch, der seine Ordensgemeinschaft / Kloster verlässt.

 

Ordinierte (Dharma-) Lehrer:
Ein Verlassen der Chan-Gemeinschaft bedeutet hier zusätzlich zu den in Nr 2 erwähnten Folgen zusätzlich den Verlust der Lehrerlaubnis, da diese nach unserer Satzung an die Gemeinschaft geknüpft ist.

- Man wird dann Laien-Anhänger, mit entsprechenden Bodhisattva-Gelübden. - Ein führen eines Lehrerstempels ist dann nicht möglich.